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Apple erhöht den Nutzer-Datenschutz und verhindert Retargeting-Advertising

Die Erstellung von Nutzerprofilen durch das Tracken von Online-Nutzern bildet die Basis für eine Plattform übergreifende personenbezogene Werbung – das sogenannte Retargeting. Hat man eine Webseite oder einen Online-Shop besucht, wird man über Werbebanner auf anderen Webseiten an diesen Besuch erinnert und zu einem Kaufabschluss animiert.

Nutzer wurden früher über Cookies eindeutig identifiziert. Nachdem die verschärften Datenschutzregeln der DSGVO dieser Technik einen Riegel vorschoben, haben sich die trackenden Unternehmen auf die Nutzererkennung mittels „digitaler Finerabdrücke“ konzentriert. Diese Erkennungsmethode erstellt eindeutige Schlüssel, bestehend aus der IP-Adresse, des verwendeten Devices, der eingesetzten Browsersoftware usw.

Mit iOS 15 und iCloud+ erhöht Apple mit der Einführung von „Private Relay“ den Datenschutz seiner Nutzer und setzt seinen mit der App-Tracking-Transparency eingeschlagene Weg fort und schützt seine Nutzer vor der Wiedererkennung im Netz. Diese Initiative erhöht den Druck auf Trackingunternehmen zum Erhalt des Retargeting-Werbeformates.

iCloud Private Relay ist ab Herbst für alle Safarinutzer aktiv. Ab dann werden Serveranfragen – wie bei VPN oder TOR-Browser – über zwei verschiedene Proxys verschickt. Einem Nutzer kann dann keine eindeutige IP-Adresse mehr zugeordnet werden.

App Tracking Transparency (ATT) ist eine Funktion von iOS, iPadOS und tvOS, die von den Apps verlangt, eine Erlaubnis von den Nutzern zum Tracken einzuholen.

Laut dem Statistikanbieter Statista.de verfügte iOS in 03/2021 über einen Marktanteil von knapp 30%.

 

Foto © Rido, AdobeStock

 

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